Komoot to Storage ist ein kostenloses Open-Source-Tool, mit dem du deine Komoot-Touren als GPX-Dateien exportieren und auf deinem eigenen Speicher sichern kannst. In S3, NAS oder ein lokaler Pfad.
Zum Source Code auf GitHub: https://github.com/smilebasti/komoot-to-storage
Live testen: https://komoot.smilebasti.de
Warum dieses Projekt?
Komoot ist großartig für die Tourenplanung und -aufzeichnung. Aber was passiert, wenn Komoot mal down ist oder du deine Daten unabhängig sichern willst? GPX-Dateien sind der universelle Standard für GPS-Tracks. Mit diesem Format bist du flexibel und kannst deine Touren in jeder anderen App nutzen.
Das Problem: Komoot bietet keine offizielle API und keinen einfachen Batch-Export. Also habe ich dieses Tool gebaut.
Die Grundlage für die Komoot-API-Integration stammt aus dem Projekt Wanderer. Ich habe die Export-Logik extrahiert, erweitert und mit verschiedenen Storage-Backends kombiniert.
Features
- Einfacher Web-Export – Login, Zeitraum wählen, Speicherort angeben, fertig
- Mehrere Speicher-Backends:
- S3-kompatibel (AWS, MinIO, Backblaze, Wasabi)
- SMB/CIFS (Windows Shares, Synology, QNAP)
- NFS/Lokal (nur Self-Hosted)
- Filter-Optionen – Nach Datum, Sportart oder nur abgeschlossene Touren
- Mehrsprachig – Deutsch und Englisch, automatische Browser-Erkennung
- REST API – Für Automatisierung und Integration in eigene Workflows
- Docker-ready – Einfaches Deployment mit docker-compose
- Datenschutz – Deine Zugangsdaten werden nicht gespeichert
Self-Hosted vs. Hosted
Du kannst das Tool kostenlos auf komoot.smilebasti.de nutzen. Ohne Installation, ohne Account.
Oder du hostest es selbst mit Docker:
docker run -d -p 5000:5000 -e SELF_HOSTED=true smilebasti/komoot-to-storage
Im Self-Hosted-Modus hast du zusätzlich Zugriff auf NFS/lokale Pfade und zukünftige Features wie automatische Exports via Cron.
Technische Details
Das Projekt nutzt Flask als Web-Framework und läuft mit Gevent als Production Server.
Der Code ist unter der GPLv3-Lizenz veröffentlicht.
Für mich war dieses Projekt auch eine gute Gelegenheit, meine CI/CD-Kenntnisse zu vertiefen. Die Pipeline baut automatisch Docker-Images, führt Tests aus und deployt in verschiedene Umgebungen (dev/prod). Außerdem veröffentlicht sie den Code als Release und veröffentlicht die Images.
Was kommt noch?
- WebDAV-Support (Nextcloud, ownCloud)
- Automatische Exports (Cron)
- Karten-Vorschau vor dem Export
- E-Mail-Benachrichtigung
Mitmachen
Das Projekt ist Open Source und ich freue mich über Feedback, Issues und Pull Requests auf GitHub.
Gebt dem Projekt gerne einen ⭐ und lasst mich wissen, welche Features ihr euch wünscht!
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